• Das Streben nach höchstem Hörgenuss verführt manche zu bizarren Investitionen, Hifi Fans schwören auf Lufttuning, Klangschalen und unverfälschten Strom. Einige legen CDs, bevor sie diese abspielen, in einen geheimnisvollen Entmagnetisierkasten, auch wenn sie wissen wie wiedersinnig dies ist. „Aber es wirkt“ Dieses Satz fällt oft wenn es um hinreichend teueren HiFi Anlagen geht.
  • es gibt Klangfanatiker die schören auf „C37“ Lack aus dem Instrumentenbau, sie bepinseln damit Schallplatten, Platinen, CD Schubladen oder gar Stromstrippen! 
  • das wundertätige Zubehör bewirkt technisch überhaupt nichts, dies kann aber einen Gläubigen nicht verdriessen: Er hört es doch! Es sind einfach Placebo Effekte oder neurowissenschaftlich unsere Erwartungshaltung erschafft eigene Welten!
  • eine ganze Zubehörindustrie und selbsternannten Fachzeitschriften verdienen prächtig daran.
  • Klangschalen im Raum verteilt sollen mehr Körper in den Singstimmen erzeugen, Made in Vietnam, dies gibt es in verschiedenen Materialien, Bambus Korpus, Klangschälchen aus Kuper, Gold oder Platin, auch der Bass soll knackiger ertönen. Macht er dies nicht bitte sofort zurückschicken (14 tätiges Widerrufsrecht!)
  • in den 80-erJahren schwörten manche sogar auf das bepinseln der CD Kanten mit einem Eding Stift 600 oder frästen die Kante an, es sollte den Klang verbessern. Der Auslöser war nachweislich ein „Aprilscherz“ (sagt man vom Fraunhofer Institut). Die Abtretung erfolgt mir einer Laserdiode (Geber) und einem Empfänger Fotodiode mit Nullen und Einsen, alles dazwischen erkennt oder ignoriert die Diode schlicht nicht sog. Streulich etc.
  • Dies irritiert in keiner weise selbsternannte Klanggurus, Alchemisten wie z.B. die Zeitschrift Stereo, Ingo Hansen von Phonosophie oder eine Menge mehr. Sie verdienen kräftig an den Zauber-mittelchen, bleiben Sie kritisch! Bestehen Sie auf ihr 14 Tage Widerrufsrecht!
  • aus Österreich kommt ein sog. „Raum-Animator“ der eine verbesserte Schallübertragung mittels „Luft-Tuning“ verheißt. Herr Hansen sagt dazu:“ die Luftmölekühle werden so angeordnet, dass sie besser zueinander liegen!“, Glauben Sie nicht? So ein Hokuspokus! Aber es klingt doch besser! 
  • zu Lautsprecherkabel, selbst Hersteller von hochwertigen Lautsprecherkabeln können in Blindtest ihre eigenen nicht heraushören gegen ordentliche OFC Lautsprecherkabel entsprechend ihrer Länge mit entsprechendem Querschnitt, mehr als 4x 1,5-2,5 qmm, Industrieware wie von SommerCable, braucht kein Mensch, glauben Sie nicht – kommen Sie bei uns Fa. Raumklang es Hören.
  • Der neuste Schrei sind Sicherungen mit Drähten aus Silber, Rhodium, Titan, Gold etc. Alchemie!
  • so kämpft der Audiophile unentwegt gegen ein ganzes Pandämonium von Naturgeistern in der Elektronik: koboldhafte Wirbelströme, unheimliche Magnetfelder, jenseitige Störwellen. 
  • Es sind nichts anderes als Innbilder der Angst vor der Unreinheit, vor dem winzigen Fehler, der sich in die teueren Gerätschaften hineinschleicht und den ganzen Aufwand blamiert. 
  • Im Internetforen prallen die Weltanschauungen aufeinander. Die „Goldohren“ würden wohl erst Frieden finden wenn sie ein eigenes Kleinkraftwerk im Keller haben, natürlich git es so etwas schon lange ein 8000-Watt Generator der garantiert unverfälschten Strom erzeugt.
  • Eine Bitte bleiben Sie kritisch wenn ihnen jemand einen Bären aufbinden will und daran nur eine Absicht hegt, ihren Geldbeutel zu erleichtern. Hören Sie mit Ihren Sinnen und lassen sich nicht Manipulieren.
  • in dem Sinne wünsche ich ihnen audiophilen Klanggenuss herzlichst Raumklang Gerald Sauer
    • zum guten Schluß:
    • Bei der Suche nach ökologischen Produkten brauchen Kund*innen beim Einkauf viel Wissen und eine Lupe. Das soll nun mit einer neuen EU-Richtlinie ein Ende haben. Unternehmen müssen ihre Umweltaussagen klar belegen. Das kann gegen Greenwashing helfen, könnte aber auch falsche Signale für Unternehmen setzen. Eine neue EU-Richtlinie sorgt für mehr Transparenz.
    • Ab dem 27. September 2026 gilt für alle Produkte, vom Joghurt bis zum Bankangebot, die EmpCo-Richtlinie. Das steht für Empowering Consumers  – zu deutsch: Verbraucher*innen ermächtigen. Sie sollen auf einen Blick erkennen können, ob Angaben zu Umweltaussagen wahr sind. 
    • Ab dann sind allgemeine Aussagen wie „grün“, „klimafreundlich“ oder „nachhaltig” nur noch möglich, wenn sie auf einen Blick belegt werden. Auch Formulierungen wie „CO2-neutral“ oder „klimaneutral“ sind in der Kritik. Vor allem wenn dahinter nur Kompensation steht – also etwa fragwürdige Baumpflanzaktionen. Wichtig werden belastbare Nachweise und realistische Umsetzungspläne. 
    • Warum? Die EU möchte Verbraucher*innen vor irreführender Werbung schützen. Es reicht schlicht nicht aus, etwas grün einzufärben oder dem Foto einer summenden Biene aufzuhübschen. Dabei geht es um Transparenz: Umweltaussagen müssen belegbar und zertifiziert sein.
      • dies wünschen wir uns ebenso gegen die Voodoo Werbeversprechungen der Industrie insgesamt, oder den Mittelchen zur Käufertäuschung!