Wir reden Klartext

pic01Gegen eine Kaufpreis-Hinterlegung in Bar verleihen wir Ihnen, ohne jegliche Gebühr, Ihre Wunschkomponente übers Wochenende (Sa. – Mo.). In Ihren eigenen vier Wänden können Sie in Ruhe ausprobieren, damit Sie nicht „die Katze im Sack“ kaufen.

Auf der einen Seite wollen wir gut und angemessen verdienen, auf der anderen Seite billig einkaufen. Das hinter diesen „Billigprodukten“ Menschen stehen, die tagtäglich für geringen Lohn uns dieses „billig“ erst ermöglichen, verdrängen wir geflissentlich. Wir kaufen in anonymen Ketten, statt beim Händler, um die Ecke ein, wir shoppen in seelenlosen Räumen, in denen es an jeglicher Menschlichkeit, Wertschätzung für Kunden und Mitarbeiter fehlt. Wir freuen uns über billige Schnäppchen und zeitgleich beschweren wir uns, über die geringe Bereitschaft der Arbeitgeber mehr Lohn und Gehalt zu zahlen, oder sie ihre Produktionsstätten in sogenannte Billiglohnländer verlagern und zeigen uns entsetzt, wenn bekannt wird, dass Produkte durch Kinderarbeit und unter menschenverachtenden Bedingungen hergestellt werden.

Wie wertschätzend wir miteinander umgehen, zeigt unser Umgang mit Geld. Nur noch selten ist uns bewusst, wie viele Menschen, an der Herstellung eines Produktes beteiligt waren. Wir leben im Überfluss und bemerken es kaum noch. Ramsch wird häufig nicht mehr von wertbeständigen Produkten unterschieden, so wie auch der eigene Wert nicht mehr erkannt wird.Discounter werben mit Aktionstagen, an denen es Qualitätsprodukte zu wesentlich günstigeren Preisen, als im Fachmarkt gibt – und wir stehen bereits vor der Tür, um den Laden zu stürmen, sobald er seine Türen öffnet.

Nein. Wir zahlen mit unserem Geld nicht nur den reinen Produktwert, sonder auch die erbrachte menschliche Leistung, die freundliche Bedienung, die qualitativ hochwertige Beratung, die angemessene Entlohnung- oder anders ausgedrückt – BeLOHNung der Mitarbeiter. Das ist einen Mehrwert wert!

Die Angst vor Mangel beflügelt uns regelrecht, billig einzukaufen. Mit Mangeldenken wird jedoch selten wertbewusst und integer gehandelt. Indem wir uns vorwiegend am Preis orientieren, beweisen wir uns selbst, dass der Mensch und die menschliche Arbeitsleitung immer weniger wert sind.

Wenn wir im (Ein)Sparmodus denken, schränken wir uns selbst ein – unsere Gedanken und Handlungen. Wir beweisen uns damit selbst, dass nicht genug für alle vorhanden ist. Wenn wir jedoch beginnen, die Zeit, die wir bisher mit Preisvergleichen vertan haben, zu nutzen, uns Gedanken darüber zu machen, wie wir für andere Menschen einen größeren Mehrwert schaffen können, wie wir im eigenen Unternehmen oder für die eigenen Kunden noch wertvoller werden – dann wächst unser Potential, unsere Kreativität, unsere Begeisterung, unser Tatendrang.

in diesem Sinne, herzlich ihr Gerald Sauer

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